2022/2023

28.01.2023, Schach: Matt in drei Zügen, Weiß ist am Zug

  1. D:h7+, K:h7
  2. h:g6++, Kg8
  3. Th8+#

oder:

  1. …, K:g6
  2. Le4+#

Lösungszeit: 5s, mehr davon hier: https://www.facebook.com/groups/1737687689889191/user/100069395621870

03.12.2022, Fußball-WM: Regeländerungen notwendig

Das Siegtor der Japaner rückt die sehr seltsame Regel in den Vordergrund, dass ein Ball nur dann im Aus ist, wenn der Ball mit vollem Umfang im Aus ist. Der VAR konstatierte bei der betreffenden Szene, dass der Ball wohl noch zu einem Prozent die Linie tuschierte. Wobei „Tuschieren“ der falsche Begriff ist. Nur, wenn man der liebe Gott ist und von oben auf die Linie schaut oder eine exakt montierte Grundlinienkamera nutzt, kann man sehen, ob die weiße Linie durch eine Winzigkeit des Balles noch verdeckt ist. Denn dann ist der Ball noch im Spielfeld. Diese Regel ist nicht logisch, nicht lebensnah und entspricht nicht dem Empfinden der Zuschauer darüber, wann ein Ball im Aus ist. Viel einfacher wäre eine Regel, nachdem sich der unterste Punkt des Balles noch auf der weißen Linie befinden muss, damit der Ball noch drin ist. Denn das kann auch jeder Zuschauer sehr gut einschätzen. Die Fifa soll somit mal beim Geldzählen innehalten und gefälligst meine Homepage lesen.

Eine weitere Schlampigkeit, die in die gleiche Richtung geht, betrifft die Ausführung von Eckbällen. Die Bälle werden schon lange nicht mehr korrekt platziert und liegen – nach meiner Empfindung – immer außerhalb des Viertelkreises. Die Linienrichter trauen sich nicht einzugreifen, wenn  Millionen-Profis wie Kimmich zur Tat schreiten. Niemand schießt übrigens erfolglosere Ecken als Kimmich. Ich freute mich wie ein kleines Kind, dass beim Spiel gegen Costa-Rica mal nicht der Münchner bei der Eckfahne zu sehen war und auch der Kommentator bei Magenta ins gleiche Horn stieß. Kimmichs Angewohnheit, vor der Ausführung immer den Arm zu heben, habe ich schon einmal versucht, auf Sinnhaftigkeit zu prüfen und zu analysieren. Ohne jeden Erfolg. Auch kann man Profis und Trainern nicht abgewöhnen, bei einem Ball, der ins Aus geht, dem Schiri durch Armheben anzuzeigen, dass der Ball im Aus ist, und in welche Richtung das Spiel jetzt fortgesetzt wird. Leute: Es gibt ausgebildete Linienrichter, die einen Superjob erledigen. Zumindest, seit Kameras bei der Abseitsentscheidung helfen. Ihr seid hier nicht mehr in der D-Jugend-Kreisklasse, wo ohne Linienrichter gespielt wird und man dem Schiri ab und an helfen kann. Zurück zu den Eckbällen und meinem Vorschlag: Der unterste Punkt des Balles muss die weiße Linie berühren.

Nächste Schlampigkeit, die abgestellt gehört: Geht der Ball ins Seitenaus, ist die einzig richtige Spielfortführung ein korrekt ausgeführter Einwurf. Was aber geschieht? Die Spieler werfen sich wie auf dem Kinderspielplatz den Ball mit einer Hand zu, damit der Mitspieler den Einwurf ausführt. Solange das außerhalb des Spielfeldes geschieht, ist alles in Ordnung. Gelangt der Ball aber beim „Zuwerfen“ ins Spielfeld, sollte sofort auf „Falscher Einwurf“ entschieden werden, weil diese Unart überhandgenommen hat. 

Jetzt besprechen wir noch das Passive Abseits. Als Beispiel soll das vierte Deutsche Tor gegen Costa Rica dienen. Bei der Flanke von Kimmich auf Sane steht der nicht weit entfernt stehende Füllkrug klar im Abseits. Sane legte sofort auf Füllkrug ab, der – keine halbe Sekunde später und jetzt nicht mehr im Abseits stehend – zum 4:2 trifft. Die Analyse ergibt, dass Füllkrug das Tor nicht hätte erzielen können, wenn er bei der Flanke nicht im passiven Abseits gestanden hätte. Er hat sich somit einen Vorteil verschafft, den er gefühlt nicht hätte haben dürfen. Regeltechnisch wird offensichtlich von zwei Spielsituationen ausgegangen. Erste Situation: Flanke auf Sane – kein Abseits. Zweite Situation: Ableger auf Füllkrug – kein Abseits. Logik: Treffer zählt. Jetzt kommt die spannende Frage: Kann ein Spielzug, der 500ms dauert, ernsthaft in zwei Spielsituationen untergliedert werden? Ich habe damit arge Probleme. Was wäre gewesen, wenn auch Sane im Abseits gestanden hätte, aber sich im gleichen Moment ein Gegenspieler – völlig unbeteiligt, vollständig passiv und vielleicht sogar leicht verletzt – an der Eckfahne auf der anderen Seite der Grundlinie die Schnürsenkel bindet? Dann hätte der Treffer natürlich gezählt, weil der Gegenspieler jedes mögliche Abseits aufhebt. Wenn aber bei einer Abseitsentscheidung in der Verteidigung nicht zwischen passiven und aktiven Spielern unterschieden wird, dann darf das für die Angreifer ebenfalls nicht gelten. Sane und auch Füllkrug sind aktiv und innerhalb eines Spielzuges am Spielgeschehen beteiligt. Füllkrug steht im Abseits. Somit: Abseits. Meine Forderung wäre: Abschaffung des passiven Abseits.

02.12.2022, Fußball-WM: Maßnahmen gegen die spanischen Verräter

Spanien war gestern scheinbar der Ansicht, man könne mit einer Niederlage gegen Japan sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Während man Deutschland elegant aus dem Turnier kegelt, entgeht man einem möglichen Viertelfinalspiel gegen Brasilien. Ich kann die spanischen Fans aufklären. Denn egal, wie der Gegner im Achtel- oder Viertelfinale heißt, Spanien wird sich auf jedem Fall vor dem Halbfinale aus dem Turnier verabschieden. Normalerweise nimmt man den Schwung aus den Vorrundenspielen mit in die k.o.-Spiele. Spanien jedoch hat sich derart mies präsentiert, dass sie den Schalter jetzt nicht mehr werden umlegen können. Im Achtelfinale sollten möglichst viele Deutsche im Stadion sein (sie haben ja jetzt Zeit), um die Spanier mit einem 90minütigen Pfeifkonzert zu bedenken, auf dass den Verrätern Hören und Sehen vergeht.

Interfamiliär haben wir beschlossen, es den Spaniern aber so richtig zu zeigen. Wenn wir demnächst wieder nach Portugal an unsere Lieblings-Algarve fliegen, um dort im Tui Blue Falésia abzusteigen, gilt während des Überflugs Spaniens: Es wird demonstrativ nicht aus dem Fenster geschaut.

01.12.2022, Fußball-WM: Aus für Deutschland

Wenn man sich überlegt, mit welch schwacher Leistung sich Polen gestern das Achtelfinale erreicht hat, dann hat der Fußball-Gott heute wirklich ungerecht entschieden. Nachdem Japan lange Zeit 2:1 geführt hat, wollte ich Deutschland zurufen: Verliert doch einfach auch gegen Costa Rica, damit Spanien ebenfalls mit nach Hause fährt. Was machen wir? Wir drehen das Spiel und verhelfen damit Spanien ins Achtelfinale. Wir helfen Spanien, wo doch eigentlich Spanien uns helfen sollte. Was für eine Umkehrung-Logik. Ab jetzt heißt es nicht mehr: Alles für Deutschland. Ab jetzt heißt es: Alles gegen Spanien.

27.11.2022, 22.14 Uhr, Fußball-WM: Spanien – Deutschland 1:1 (0:0)

Deutschland hat sich die Chance für das Achtelfinale offengehalten, hat es tabellarisch aber nur theoretisch selbst in der Hand. Nur mit einem 8:0 wäre man sicher weiter. Diesen hohen Sieg braucht man, falls Japan am letzten Spieltag gegen Spanien gewinnen sollte. Dann würde Spanien ausscheiden. Bei jedem anderen Ergebnis der beiden Teams reicht Deutschland ein Sieg mit zwei Toren Unterschied. Bei einem Sieg von Spanien reicht ein einfacher Sieg Deutschlands. Costa Rica ist natürlich mit einem Sieg über Deutschland sicher weiter, egal wie das Spiel Japan – Spanien ausgeht. Ein Unentschieden reicht Costa Rica, wenn Spanien gegen Japan gewinnt. Alles klar?

27.11.2022, 14.00 Uhr, Fußball-WM: Costa Rica gewinnt sensationell gegen Japan

Die Gruppe F mit Spanien, Japan, Costa-Rica und Deutschland entwickelt sich zu einer spannenden Angelegenheit. Nach dem heutigen 1:0-Sensations-Sieg von Costa Rica gegen Spanien ändert sich die Lage für die noch punktlosen Deutschen schlagartig. Plötzlich ist das Finale gegen Spanien heute Abend kein echtes Finale mehr. Es ist nicht mehr ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Plötzlich reicht ein Punkt. Ich kann nur sagen, dass das heute ein richtiges Kracher-Spiel wird. Deutschland kann sich aus dem Schlamassel selbst wieder herausziehen. Man sollte aber voll auf Sieg spielen und nicht etwa ein Pünktchen im Hinterkopf haben.

Leider muss ich auch heute wieder die Doppelmoralkeule schwingen und konstatieren, dass sich der DFB die Sache mit der Anreise nach Katar fein ausgedacht hat. Medienwirksam flog man – in Anspielung an die katarischen Verhältnisse in Sachen LGBTQ-irgendwas – mit einer extra umlackierten Lufthansa-Maschine in Richtung WM. Auf dem Flieger prangte das Logo „Diversity wins“, Vielfalt gewinnt. Das Ziel war aber nicht Katar, wo die Botschaft hingehört hätte. Das Ziel war der Oman, wo man noch ein Freundschaftsspiel gegen den Oman absolvierte (1:0). Wer jetzt glaubt, dass die Lufthansa-Maschine den einen Tag gewartet hat, um unser Team dann medienwirksam nach Katar zu bringen, der irrt. Von Oman aus ging es mit einem Regionalflieger – selbstverständlich ohne jede Botschaft auf der Außenhaut der Maschine. Gratismut und Doppelmoral im Doppelpack.

24.11.2022, Fußball-WM: Zweite Watsch’n für Deutschland – 1:2-Niederlage gegen Japan

Weil ich gefrustet war, galt für mich gestern nach dem Deutschland-Spiel eine Kommunikationssperre. Die goldene 24h-Regel (im Frust 24 Stunden nicht chatten, keine Mails schreiben, nichts auf facebook posten und schon gleich gar nichts auf die Homepage schreiben) bewährte sich wieder bestens.

Ich habe seit gestern auch nicht ins Internet geschaut, wo sicherlich kübelweise Häme und Spott über die deutsche Nationalmannschaft ausgeschüttet wurde. Was die internationale Presse von unserem Fußball hält, das möchte ich lieber gleich vollständig ausblenden. Aber wenn die Spottbilder proaktiv zu mir kommen, dann kann ich da auch nicht aus, wie man am Titelfoto sieht.

Wieder einigermaßen in mir selbst ruhend würde ich meinen, dass derjenige, der durch Mundzuhalten eine große Klappe vorgibt, anschließend auch liefern muss.

Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen sprachlichen Begriffen. Die One-Love-Binde und auch das Mannschaftsfoto werden wohl gemeinhin als „Gratismut“ bezeichnet. Eigentlich ist es ein Totschlagsbegriff. Wenn jemand eine Handlung (oder meine Homepage) als Gratismut bezeichnet, ist man automatisch Schachmatt gesetzt. Es gibt keine Gegenargumente. Das Gegenteil von Gratismut ist wohl das, was die Iraner getan haben. Als Staatsangehöriger eines totalitären Regimes bei einem weltweit übertragenen Fußballspiel die eigene Hymne nicht mitsingen, ist tatsächlich mutig. Ich empfehle den iranischen Fußballern, gar nicht erst in ihr Land zurückzukehren. Mut ja, aber die Folgen für jeden Einzelnen sind eher nicht absehbar.

Zurück zu Deutschland: Wir hätten das Spiel gegen Japan zwingend gewinnen müssen, damit das Mannschaftsfoto einen Wert hat. Und was bringen wir stattdessen auf den Rasen? Behäbigen von Jogi Löw geerbten Schlafwagenfußball. Die Auswechslungen von Gündogan und Musialla waren zudem der falsche Schachzug, denn beide waren die auffälligsten Spieler. Es war ein Offenbarungseid, eine Blamage, wie sie im Moment zu Deutschlands Außenwirkung passt. Thomas Müller muss schauen, dass er überhaupt noch Spielzeit bekommt.

Man fragt sich, wie dieses Team am Sonntag gegen Spanien gewinnen will. Ich tippe bei meinen zwei Tippwetten, an denen ich teilnehme und bei denen ich jeweils an zweiter Stelle liege, dennoch für Deutschland.

21.11.2022, Fußball-WM, One Love: Heftige Watsch‘n für den DFB schon vor dem ersten Spiel

Die Systemmedien sprechen davon, dass die WM so politisch sei, wie keine WM vorher. Spätestens seit heute wissen wir auch warum. Die deutsche Politik und die Medien drücken der WM mit aller Macht den Stempel einer politischen Veranstaltung auf. Der Moderator des Eröffnungsspiels, Bela Rethy, ließ gestern keine Gelegenheit aus, Katar und die FIFA als politischen Gegner dingfest zu machen. Kam der FIFA-Boss Infantino ins Bild, hatte Rethy sogleich eine Spitze parat. Und heute auf zdf.de erlaubt man ihm, in einem Kommentar komplett auszurasten. Er verhöhnt den DFB mit Sprüchen wie „Ein Hoch auf die Feigheit“, oder „erbärmliche Reaktion einiger…europäischer Vereine“. Mir ist nicht bekannt, dass Rethy in Katar mit der One-Love-Binde herumläuft. Warum eigentlich nicht? Weil ihm das Hemd näher als der Rock ist. In Katar dabeisein zu dürfen, ist eben immer noch besser, als zu Hause und im sportlichen Abseits vergessen auf der Couch zu sitzen. Und er zeigt auch, wessen Geistes Kind er ist. Denn das Tragen der Binde an Neuers Arm wäre für Rethy eine Chance gewesen, gegen diesen mit „Skrupellosigkeit“ agierenden „Machtapparat“ (FIFA) Widerstand zu leisten. Die Diversität ist für Rethy dagegen nur Mittel zum Zweck. Deshalb trägt er die Binde auch nicht selbst.

Man kann von der FIFA halten was wann will. Aber das Bestehen auf der Einhaltung der Regeln ist richtig. Heute ist es die One-Love-Kapitänsbinde. Was folgt morgen? Eine eindeutige Frisur? Eine Stickerei auf einem Schuh mit einer Botschaft? Eine spezielle Tätowierung? Wo zieht man die rote Linie, wenn man die Büchse der Pandora einmal geöffnet hat? Hier gilt der Grundsatz: Wehret den Anfängen. Eine Eskalation kann ich hier wahrhaftig nicht erkennen. Diese Eskalation sehen nur die deutschen Medien.

Die Oberkritiker aus Politik, Presse, Funk und Fernsehen werden nicht müde zu erklären, dass die bunte Kapitänsbinde ja nichts Politisches an sich habe, sondern eher ein gesellschaftliches Statement sei. Im Grunde genommen ist die Aussage richtig. Aber sie gilt eben nicht für Deutschland. Denn uns in Deutschland werden von der links-grünen Ampelregierung die Regenbogenpositionen aufoktroyiert. Aus einem einfachen gesellschaftlichen und völlig unstrittigen Sachverhalt, nämlich dem, dass jeder so leben soll, wie er sich geschlechtlich fühlt, ist eine Politpropaganda geworden, die keine Kritik akzeptiert. Die Logik, dass gesellschaftliche Akzeptanz für bestimmte Sachverhalte von ganz unten aus der Breite kommen muss, ist den links-grünen Parteistrategen fremd, bzw. versuchen sie, diese Gesetzmäßigkeit bewusst zu ignorieren.

Dass der FIFA diese deutschen Machenschaften herzlich egal sind, führt dazu, dass in allen Fußball- und Nachrichtensendungen bis zur Bewusstlosigkeit auf die FIFA eingedroschen wird.

Ich freue mich auf den Fußball und stelle fest, dass es bei der Berichterstattung nur zu einem Drittel tatsächlich um Fußball geht.

Der DFB hätte ahnen können, was passiert, wenn man sich von der Politik vor den Karren spannen lässt. Und so kam es, dass man heute – begleitet vom Wutgeheul der Medien – eingeknickt ist und auf das Tragen der Binde, die für Diversität steht, verzichtet.

Sprechen wir noch kurz über die Diversität und bleiben beim Fußball. Wo ist die konkrete Regelung für 17jährige Fußballer, die sich auf Grund der bald geltenden deutschen Rechtslage als weiblich einstufen und sich bei einer B-Juniorinnen-Mannschaft anmelden, um bei den jungen Damen mitzukicken? Denn trotz aller Pubertätsblocker und Operationen wird ein Mann hormonell ein Mann bleiben und damit gegenüber den Damen körperlich im Vorteil sein. Dazu könnte sich der DFB-Präsident Neuendorf gelegentlich einmal äußern.

20.08.2022, Fußball: C-Schein verlängert

Gegen den Aufwand, der notwendig war, um 2018 überhaupt zum begehrten Trainerschein zu kommen, war die Verlängerung in diesem Jahr ein Kinderspiel. Der Schwerpunkt lag auf der Sichtung und der Analyse von Spielen. Mir fiel die Aufgabe zu, das Regionalligaauftaktspiel Buchbach gegen Unerhaching (1:3) zu sichten und fleißig mitgeschrieben. Der Dank geht an Helmut Laggerbauer vom TSV Buchbach.